Rechte Hetze hat aktuell Konjunktur – nicht nur in Wahlumfragen. Mit der „Alternative für Deutschland” ist rechtsradikale Politik in der gesamten Bundesrepublik wieder salonfähig geworden. In ihrem Windschatten blühen auch andere rechte Strukturen auf: „Identitäre Bewegung” (IB), „1% Prozent”, die Scheingewerkschaft „Zentrum Automobil” oder diverse „Pegida”-Ableger sind keine Randerscheinungen mehr, sondern haben politisch Oberwasser.
Auch in und gerade um Stuttgart nehmen die Aktivitäten der extremen Rechten in den letzten Jahren zu.
Karriere, Geld, politische Überzeugung; es gibt unterschiedliche Motivationen sich in rechten Parteien und Gruppen zu engagieren. Doch wer sind die treibenden Köpfe der Stuttgarter Rechten? Welche Bedeutung haben aktivistische Kleingruppen wie die „IB” in der Landesmetropole? Gibt es ein rechtes Problem im Ländle, und wenn ja: Welche Qualität hat es? Was kann dagegen getan werden?
ReferentInnen des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Stuttgart und Region (AABS) geben einen Überblick über die bedeutendsten Personen der Stuttgarter Rechten, ihre Aktivitäten, beleuchten die Schnittmenge zur gewaltbereiten Naziszene und ordnen die Entwicklungen in den gesellschaftlichen Kontext ein.
Danach möchten zur Diskussion über Gegenstrategien einladen. Für Verpflegung ist gesorgt.

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 28. Februar um 19 Uhr und endet vermutlich gegen 21 Uhr im Welthaus Stuttgart.

Diese Veranstaltung findest du auch auf Facebook