Gründungserklärung des „Offenes SchüliTreffen Stuttgart und Region“:

Wir müssen immer mehr Bücher und Schulmaterial selbst bezahlen. Dazu kommen zusätzlich die oft sauteuren Fahrkarten und Extra-Ausgaben wie für Kopiergeld. Wir haben ausgerechnet, dass sich die Kosten, die man jährlich für Lernmaterial, Fahrkarte, Schulessen und Klassenfahrten ausgeben muss, auf etwa 1400 € pro Schüler belaufen, und bei diesem Beispiel sind eventueller Nachhilfeunterricht und Fahrkarten für längere Strecken noch nicht mit einberechnet. Es herrscht krasser Lehrermangel, von veraltetem Lehrmaterial und schlecht ausgestatteten Unterrichtsräumen ganz zu schweigen. Kein Wunder, in allen baden-württembergischen Großstädten fehlen jeweils hunderte Millionen Euro für die Sanierung von Schulen. Um diesen ungerechten und gegen unsere Interessen gerichteten Bedingungen entgegenzuwirken und um bessere Bedingungen für uns Schülerinnen und Schüler zu schaffen, haben wir in Stuttgart und Region ein „Offenes SchüliTreffen“ gegründet. Wir treffen und regelmäßig und besprechen was an unseren Schulen schlecht läuft und wie wir es verbessern können. Außerdem machen wir gemeinsame Aktionen. Wenn du mitmachen möchtest, schreib uns einfach an!

Weitere Infos findet ihr hier

Antikriegstag 2018 in Stuttgart

Gepostet am 1. September 2018 Stuttgart

Heute, am 01. September jährt sich der Überfall der faschistischen Wehrmacht auf Polen. Dies ist ein Tag, an

dem seit Jahrzehnten ein Zeichen für Frieden gesetzt wird. Auch wir wollen dies als Anlass nehmen, um

unseren Protest gegen Krieg, Militär und Rüstung, sowie die Forderung nach Frieden zum Ausdruck zu bringen.

Auch heute hören wir in den Nachrichten täglich von Konflikten, z.B. in Afghanistan. Deutschlands Banken und Konzerne verdient an diesen Kriegen massiv mit. Beispielsweise liegt in den Ländern, in denen die Bundeswehr stationiert ist, die Infrastruktur durch zahllose 
Deshalb haben wir heute zusammen mit der DKP Stuttgart einen Stand in Bad Cannstatt aufgebaut wo wir die Anwohnerinnen und Anwohner über Kriegstreiber in Stuttgart informierten und ein sehr positives Feedback von den Anwohnerinnen und Anwohnern bekommen haben. Hauptsächlich konnten wir aber mit vielen 
Jugendlichen ins Gespräch kommen.Konflikte brach. Vom Wiederaufbau und beispielsweise durch die Vergabe von 
Krediten profitieren am ende wieder deutsche Konzerne. Milliarden an Steuergeldern fließen in Panzer, Maschinengewehre und Bomben. Milliarden, die bei uns von Bildung über Gesundheit bis hin zur Rente fehlen und abgezwackt werden.

Anschließend sind wir zur Antikriegstagskundgebung vom DGB und VVN-BdA gegangen. Wenn auch ihr kein Bock auf imperialistische Kriege habt und wollt dass das Geld für Bildung statt für Bomben ausgegeben wird, engagiert euch in der SDAJ!

SDAJ Sommertreffen

Gepostet am 27. August 2018 Stuttgart

Heute fand unser SDAJ Sommertreffen statt.
Gemeinsam haben wir einige Dinge besprochen, Aufgaben verteilt, die nächsten Wochen geplant und neuen Personen die SDAJ vorgestellt.
Danach haben wir noch gemeinsam einen entspannten Abend verbracht und gegrillt.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und freuen uns darauf, euch bald wieder auf unseren Gruppenabenden begrüßen zu dürfen!

Gründungserklärung von „Jugend liest Marx“:

Ob in der Schule, in der Freizeit oder im Netz: Überall wird dir gezeigt, dass du besser, schöner, beliebter oder intelligenter als jemand anderes sein sollst. Auch wird dir ständig Druck – sei es von der Schule, der Clique oder dem Grad an Beliebtheit – gemacht. Du hast dich gefälligst anzupassen.

Doch warum ist das so?

Die Antwort auf diese Fragen lieferte uns vor 200 Jahren der Philosoph Karl Marx. Er benannte am Besten, was das Problem war und ist: Das Wirtschaftssystem, in dem wir leben; den Kapitalismus. Gerade heute in Zeiten von sinkenden Löhnen, steigenden Arbeitszeiten, mehr Stress in der Schule oder im Betrieb, ist seine Theorie aktueller denn je.

Was wollen wir damit sagen?

Unsere Generation hat es in der Hand, etwas zu verändern. Doch haben nur sehr Wenige eine klare Idee, wie. Auch wird dir gerne gesagt, diese Welt sei alternativlos. Wir wollen zeigen, dass es sehr wohl eine Alternative gibt: Mit Texten, die die Grundlagen des Kapitalismus (also des Wirtschaftssystems, in dem wir leben) leicht verständlich erklären, wollen wir die Frage „Warum ist das hier so und wie können wir das ändern? Wie kann eine bessere Welt aussehen?“ beantworten.

Hierzu laden wir alle interessierten Jugendlichen ein, sich an unserem Lesekreis „Jugend liest Marx“ zu beteiligen.

Weitere Infos findet ihr unter: www.jugend-liest-marx.de

Im Winter 2017 fanden in Stuttgart mehrere Veranstaltungen zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution statt.

Dabei ging es sowohl um die Vergegenwärtigung der historischen Abläufe und die vielfältigen Auswirkungen, als auch um aktuelle Fragen eines neuen Anlaufs für eine sozialistische Perspektive.

 

 

(Audio-Mitschnitt 10.11.2017)

 

Hallo Welt!
Seit gut über einem Monat gibt es nun die Ortsgruppe SDAJ-Schwarzwald-Baar-Heuberg und zum jetzigen Zeitpunkt sind wir wohl noch ziemlich klein aufgestellt.
Natürlich wollen wir unsere Ortsgruppe im kommenden Jahr kontinuierlich ausbauen, um unseren Einfluss in der Region zu steigern. In der heutigen Zeit ist es von besonderer Wichtigkeit, den lernenden, werktätigen sowie den erwerbslosen Jugendlichen eine wirkungsvolle und gerechte Alternative zu dem kapitalistischen Ausbeutersystem aufzuzeigen, gerade in den Zeiten, in denen reaktionäre, rassistische und faschistische Hetzer ungestört ihre ekelhaften Scheinalternativen propagieren.
Es ist zudem eine Zeit, in der Terrorbanden aus dem mittleren Osten, genährt von den westlichen Imperialismen und ihren Verbündeten, auch hier im Herzen der imperialistischen Bestie ihre barbarischen Grausamkeiten verüben können und die komplette Gesellschaft in ein Klima von Angst und Hass katapultieren.

Im Gegenzug kommen für reaktionäre Hetzerbanden diese Anschläge wie gelegen für eine Agenda der rassistischen Pauschalisierungen, der Meinungsmache der Instrumentalisierungen. Es ist eine absurde Verdrehung von Ursache und Wirkung, jetzt die die „Verteidigung“ der „deutsche Kultur“, des „deutsche Volks- bzw. Vaterlands“ gegen eine Religion oder Ethnie, die als Sündenbock herhalten soll zu beschwören. Schließlich waren es die westlichen Imperialismen, allen voran der Imperialismus unter dem Stars-And-Stripes-Banner, die das muntere Menschenschlachten unter dem Vorwand, man bringe „Demokratie“ und „Menschenrechte“, in den Arabischen Ländern begannen.
Die Islamistischen Terrorbanden, die jetzt ihr Unwesen in ganz Europa treiben, wurden von eben diesen Imperialismen dabei strategisch unterstützt und ausgerüstet, östliche Staatsführer, die den westlichen Profitinteressen im Weg standen, zu liquidieren.
Jetzt wenden diese Terrorbanden ihre Gewehre und beißen die Hände von denen sie einst gefüttert wurden, oder auch noch werden.

Doch auch das was der bürgerlich-liberale Mainstream von sich gibt ist eine Umkehrung der Tatsachen. Wer glaubt es ginge hier auschließlich um die „gelobten westlichen Werte“, die man mit 3 Promille am Glühweinstand verteidigen soll, der irrt gewaltig.

Die gelobten westlichen Werte, ja sie stehen für die Unkultur, in andere Ländern einzufallen, unzählige Zivilisten umzubringen, Krankenhäuser unter Bombenteppichen zu begraben, oder mit radioaktiver Munition ganze Landstriche in verstrahlte Höllen auf Erden zu verwandeln….
Die „westlichen Werte“, ja sie stehen für ein System in dem die Wohnungslosen auf der Straße erfrieren, damit die Luxuswohnungen im anderen Teil der Stadt für die Profite der Spekulantenschweine bis ultimo leerstehen…

Um zum Punkt zu kommen: die beste Antwort auf Krieg, Terror, Armut kann nur sein, die praktische Solidarität zu üben, mit allen schwachen und unterdrückten dieses Systems, ungeachtet der Herkunft, der Nationalität, der Religion, des Schulabschlusses oder ob jemand noch „das Privileg genießt, ausgebeutet zu werden“ oder schon zur „Reservearmee der Erwerbslosen“ gehört; in der Solidarität zusammenzustehen um gemeinsam zu kämpfen.
Gemeinsam zu kämpfen gegen die herrschende Imperialistenklasse, die Profiteure von Krieg und Armut, gegen die Banken und Konzerne.
Auch Karl Liebknecht hat damals eines erkannt: „Der Hauptfeind steht im eigenen Land!“

Lasst es uns wagen, eine starke, kämpferische Jugend zu bilden und anzuleiten, um das Kapital zu Fall zu bringen.

Lasst uns alle eine erfreuliche Weihnachtszeit haben sowie einen guten Übergang ins neue Jahr, welches hoffentlich besser und kämpferischer wird als das alte.

¡Venceremos!

Wir haben uns in Tübingen im Rahmen der STOP WARS-Kampagne einen lokalen Profiteur von Kriegen und Rüstungsexporten vorgeknöpft: Heckler&Koch, den Kleinwaffenproduzenten aus Oberndorf am Neckar. Um keine Illusionen zu schüren: Unternehmen wie Heckler&Koch werden erst allesamt verschwinden, wenn wir die Gesellschaft überwunden haben, die Kriege immer in sich tragen wird, den Kapitalismus. Aber diese Unternehmen ins Rampenlicht zu holen und zu zeigen, wie konkrete Kapitalisten (in diesem Fall der Hauptanteilseigner von H&K, Andreas Heeschen) von Rüstungsexporten und Kriegen profitieren: das finden wir trotzdem sinnvoll. Aber bei der Empörung über Rüstungsunternehmen darf es eben nicht stehenbleiben, wir müssen uns organisieren, um der Kriegspolitik etwas entgegenzuhalten. In Tübingen gibt es zum Beispiel seit einigen Monaten das Offene Treffen „Jugend gegen Krieg„, das bereits mehrere Aktionen gegen die Bundeswehr organisiert hat. Aber auch wenn ihr nicht in Tübingen wohnt, könnt ihr aktiv werden. Wenn ihr Interesse habt, schreibt uns einfach mal eine Mail an kontakt@tuebingen.sdaj-bawue.de

Einleitung aus dem Faltblatt zu Heckler&Koch:

Wusstest du, dass Baden-Württemberg ein Hotspot der deutschen Rüstungsindustrie ist? Die meisten haben ihren Sitz am Bodensee, in der Region um Mannheim und Karlsruhe sowie im Ballungsraum Stuttgart. Aber nicht nur dort: Ein spezielles „Kaliber“ ist die Firma Heckler&Koch (H&K) aus Oberndorf. Mit gerade mal 700 Beschäftigten ist das Unternehmen relativ klein – und gehört doch weltweit zu den Top 5 der Kleinwaffenhersteller. Heutzutage gibt es kaum ein Land auf der Welt, in dem Polizei, Armee oder Milizen nicht mit Waffen von H&K ausgestattet wären. Dabei ist H&K das tödlichste deutsche Unternehmen, denn die meisten Kriegsopfer werden durch Kleinwaffen getötet. Weltweit stirbt alle 14 Minuten ein Mensch durch eine Waffe von H&K! Doch damit nicht genug. H&K hat mehr Dreck am Stecken, als man in solch einer Broschüre auch nur ansatzweise darstellen könnte: Illegale und halblegale Waffenlieferungen in Krisengebiete, die Verstrickung in ungezählte Menschenrechtsverletzungen und der Verkauf von Produktionslizenzen an Länder, die die Waffen dann unkontrolliert weiterverbreiten – um nur wenige Beispiele zu nennen.

Und was geht uns das an? Wir wollen öffentlich machen, dass hier, direkt vor unserer Haustür, Tag für Tag massenhaft tödliche Waffen produziert werden, die Konflikte weiter anheizen. Und an diesem „Geschäft mit dem Tod“ verdienen die Manager und Eigentümer. Wenn wir uns gegen Krieg und Militarisierung einsetzen wollen, wenn wir verhindern wollen, dass weiterhin täglich unschuldige Zivilisten sterben und Millionen von Menschen in die Flucht getrieben werden, dann müssen wir genau hier vor Ort aktiv werden. Krieg beginnt hier und muss auch hier gestoppt werden!

SDAJ Stuttgart gegründet!

Gepostet am 1. November 2016 Stuttgart

Wir sind Schülerinnen und Schüler, Azubis und Studierende, junge Arbeiterinnen und Arbeiter und organisieren uns in der SDAJ, der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend. Unser Ziel? Eine Welt ohne Ausbeutung, Armut und Kriege. Eine Welt, in der wir uns keine Sorgen mehr darum machen müssen, woher wir das Geld für Nachhilfe nehmen sollen, ob wir eine Ausbildung bekommen oder wie wir unsere Miete bezahlen sollen. Eine Welt, in der unser Leben zählt und nicht die Profite der Reichen.

Deshalb haben wir uns im November 2016 zusammengetan und in der Landeshauptstadt eine Ortsgruppe der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend gegründet! Wir wollen gemeinsam im Raum Stuttgart für die Interessen der Jugend, gegen Krieg, Faschismus und Hausaufgaben kämpfen.
Wenn auch du gemeinsam mit uns kämpfen willst, mach mit und schreib uns einfach an! (stuttgart@sdaj.org)

Am Samstag den 17.9.2016 fanden in 7 deutschen Großstädten Demonstrationen gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA statt. Die SDAJ Baden-Württemberg war in Stuttgart mit dabei.

Alleine in Stuttgart demonstrierten rund 40.000 Menschen aus allen Altersschichten. Es gab auf der Demo verschiedene Blöcke: einen Jugendblock, einen Gewerkschaftsblock, sowie einen antikapitalistischen Block. Der Großteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lief jedoch in keinem festen Block. Die Demo war die Größte in Stuttgart seit den Protesten gegen Stuttgart 21. Der Demozug brauchte über eine Stunde um einen Ort zu passieren. Die Stimmung war gut, teilweise sogar kämpferisch. Gefordert wurde meistens der sofortige Stopp von CETA und TTIP. Die Gründe dafür waren unterschiedlich: die Angst vor der Senkung von Umweltschutzstandarts, Fragen der Datensicherheit und die Abschaffung von Arbeitnehmerrechten sind nur einige Beispiele.

Als SDAJ lehnen wir beide Abkommen ab, da sie nur den monopolkapitalistischen Konzernen nützen und das auf Kosten der arbeitenden Menschen. Sollten sie ratifiziert werden, können kanadische und US-amerikanische Firmen vor außergerichtlichen Schiedskommisionen klagen, sollte ihnen in Europa Profit entgehen. So könnte beispielsweise der Mindestlohn durch die Abkommen abgeschafft werden, falls Konzerne vor dem Schiedsgericht klagen, weil ihnen dadurch Profite entgehen. Aber auch die deutschen Automobilkonzerne hoffen auf TTIP und CETA, da sie dann beispielsweise keine Zölle mehr bei Auslandsexporten zahlen müssten.

TTIP und CETA sind riesige Gesetzeskomplexe, die größtenteils und sicher nicht zufällig im Geheimen verhandelt werden, weshalb wenig über sie bekannt ist. Das was bekannt ist, ist ein Schlag ins Gesicht aller Arbeitenden in Deutschland und Europa. Unsere Kritik darf jedoch nicht bei TTIP und CETA stehen bleiben. Denn die Freihandelsabkommen sind systematisch für die wachsende Verschärfung der Situation der arbeitenden Klasse im Kapitalismus. Unsere Rechte und Interessen können wir daher nur wirklich realisieren, wenn wir den Kapitalismus als Ganzes bekämpfen!

SDAJ Mannheim gegründet!

Gepostet am 13. September 2016 Mannheim

„Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten…“ Ihr seht richtig. In Mannheim gibt es wieder eine SDAJ. Schon vor einigen Jahrzehnten war eine Ortsgruppe in Mannheim aktiv. Diese war u.a. an der Realisierung des Jugendzentrums Friedrich Dürr beteiligt. In diesem Jahr hat sich die Ortsgruppe Mannheim (wieder-)gegründet! Gemeinsam mit der kämpferischen Jugend Mannheims und mit unseren Genossinnen und Genossen der SDAJ bundesweit, nehmen wir den Kampf gegen Krieg, Faschismus und kapitalistische Ausbeutung auf!

Lasst Euch Ausbildungsplatzmangel und Arbeitsnot nicht mehr gefallen!
Wehrt Euch gegen Mietwucher und Gentrifizierung!
Kein Fußbreit den Faschisten und Rechtspopulisten!
Organisiert Euch in unseren Reihen!
Seid unsere Mitstreiter in den kommenden Klassenkämpfen!
Für den Sozialismus und die kommunistische Perspektive!