Pfingsthütte_front_small„Gemeinsam lernen, kämpfen, feiern…!“

Liebe FreundInnen, GenossInnen und Menschen, die eins von beidem oder beides noch werden wollen,

hiermit laden wir euch zu unserer Pfingsthütte 2014 ein! Gemeinsam wollen wir vom 06.06. – 09.06. im wunderschönen Mörtelstein bei Heilbronn lernen und feiern, spannend diskutieren und für Demos trainieren. Freut euch auf ein ausgefeiltes Programm, welches uns mit Theorie und Praxis Workshops als Verband inhaltlich weiter bringen und gleichzeitig viele Möglichkeiten des Kennenlernes und des gemeinsamen Feierns beinhalten wird.

Den Programmflyer als pdf findet ihr hier: Pfingsthütte 2014

Viele freie Plätze gibt es leider nicht mehr, trotzdem ist es für Anmeldungen noch nicht zu spät. Einfach eine mail mit dem Betreff „Pfingsthütte 2014“ an info[at]sdaj-bawue.de schicken – alle weiteren Infos zur Anreise etc. bekommt ihr dann sofort von uns.

Kosten:
Der Teilnahmebeitrag beläuft sich momentan auf 25 Euro. Darin enthalten ist die Hütte und die Verpflegung für das ganze Wochenende. Desweiteren wollen wir eine Fahrtkostenumlage machen – damit alle, egal von wo sie anreisen, die gleichen Kosten für das Wochenende haben. Selbstverständlich hängt die Teilnahme an der Pfingshütte nicht vom Geldbeutel ab – d.h. sprecht in euren Gruppen mit den Leuten, die sich finanziell nicht in der Lage sehen die Kosten zu tragen und überlegt gemeinsam, wie ihr das Geld als Gruppe trotzdem aufbringen könnt.

Also: einfach gute Laune und etwas Bedruckbares (T-Shirt, Tasche etc. für Siebdruck) mitbringen – Wir freuen uns jedenfalls auf ein großartiges Wochenende mit Mampf, Kampf und Freizeit mit euch!

In diesem Sinne: Friede den Hütten – Krieg den Palästen!

Eure SDAJ Baden-Württemberg

europaweite-aktionstage-740x240Samstag 17. Mai 2014 // Blockupy Aktionstag in Stuttgart // Demo 12 Uhr, Auftaktkundgebung: Lautenschlagerstraße/ HBF // weitere Aktionen nach der Abschlußkundgebung

Aus dem Aufruf der Blockupy Initiative Süd: “Unter dem Motto „solidarity beyond borders – building democracy from below“ findet am Samstag 17. Mai 2014 in mehreren europäischen Städten ein dezentraler Blockupy-Aktionstag statt.

Wir wollen damit der autoritären Krisenpolitik entgegentreten, einer Politik der Verarmung, Entrechtung und Entdemokratisierung. Durch die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank, des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Kommission werden viele Menschen ins Elend gestürzt – in besonders erschreckendem Maße im Süden Europas. Wir halten dagegen, mit bunten, direkten Aktionen und grenzenloser Solidarität!”

Das Motto der Demo in Stuttgart lautet “Macht Europa anders”. Ein anderes Europa – ein Europa der Solidarität und des Widerstands gegen Troika, Krieg und Imperialismus – ist nur im Kampf gegen die EU, und nicht durch Illusionen in ihre angeblich Reformierbarkeit zu haben, wie sie zum Beispiel die Linkspartei verbreitet. Die Positionen der SDAJ zur EU und zur EU-Wahl am 25. Mai kannst du hier nachlesen: Position EXTRA zur EU-Wahl. Wir rufen zur breiten Beteiligung an den Blockupy Aktionstagen auf.

Nein zum Europa der Banken und Konzerne! Nein zum Europa des Kapitals! Für ein Europa der Solidarität und des Widerstands!

befreiungZur Erinnerung an den Tag der Befreiung, den 8. Mai 1945 hat die SDAJ Freiburg gestern am Platz der altern Synagoge mit vielen AntifaschistInnen aus Freiburg eine Kundgebung abgehalten und Flyer verteilt. In Gedenken an die Opfer des deutschen Faschismus wurde eine Schweigeminute einberufen und rote Nelken niedergelegt.

Im Folgenden hier unserer Redebeitrag für diejenigen, die nicht mit uns dort sein konnten:

Am 08. Mai 1945 – heute vor genau 69 Jahren – wurde der Hitler-Faschismus besiegt und dem größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte durch die Alliierten ein Ende gesetzt. Die Eroberung Berlins durch die Rote Armee zwang die Nazis zur bedingungslosen Kapitulation. Aber von „Kapitulation“ sprechen nur jene, für die dieser Tag eine Niederlage war – wir wollen heute den Tag der Befreiung feiern!
Wir feiern diesen Tag als Sieg de Völker über den Nazi-Faschismus, als Befreiung von der schändlichsten Rolle, die Deutschland je gespielt hat.
Zwölf Jahre lang haben die Faschisten Europa mit ihrem Terror überzogen und immer tiefer in den Krieg getrieben. Eine bis dahin unvorstellbare Aggression wurde nach außen vom Zaun gebrochen: der Überfall auf die Nachbarländer im Westen wie im Osten, der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion und damit die Entfesselung des Zweiten Weltkrieges. Profiteur war die deutsche Industrie, die an Aufrüstung, Krieg und Zwangsarbeitern verdiente.
Innerhalb des Deutschen Reiches und in den besetzten Gebieten wurde ein beispielloses Gewalt- und Ausrottungsprogramm durchgesetzt: die industrielle Vernichtung der Jüdinnen und Juden, Hunderttausender Sinti und Roma, Homosexueller und Menschen mit Behinderung, die massenhafte Ermordung von Millionen sowjetischer Kriegsgefangener sowie die Zerschlagung der Arbeiterbewegung und die fast vollständige Liquidierung jeder politischen Opposition. KommunistInnen wurden eingesperrt, gefoltert, ermordet, weil sie für konsequenten Widerstand gegen Faschismus und Kapitalismus standen.
Als junge Kommunist_innen und Antifaschist_innen betrachten wir es als unsere Aufgabe und unsere Pflicht, heute nicht nur an die zahllosen Opfer des Faschismus zu erinnern, sondern auch an jene Menschen, die alles aufs Spiel gesetzt und aktiv für die Befreiung gekämpft haben. Die internationalen Freiwilligen im spanischen Bürgerkrieg, die Kämpfer_innen der Roten Armee und der Alliierten, die Frauen und Männer im Widerstand und in den vielen Partisaneneinheiten überall in Europa – ihnen gelten heute unser Dank und unser Andenken!
Der 8. Mai 1945 war der Tag, an dem diese Hölle der Konzentrationslager, der Mordanstalten, der institutionalisiertes Menschenfeindlichkeit ein Ende gesetzt wurde und die Verbliebenen das Unglaubliche überlebt hatten. Die überfallenen Nationen konnten aufatmen.
Nach dem diesem Tag gab es zwei Losungen, an denen die Zukunft Deutschlands gemessen werden sollte: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!
Dieser Tag ist für uns auch heute ein Tag der Mahnung, denn „der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“, wie Brecht 1955 warnte.
In der BRD dauerte es nach dem Krieg nicht lange bis viele Nazis wieder führende Posten in Politik, Wirtschaft und Verwaltung übernehmen konnten. Viele Täter blieben unbestraft. Gleichzeitig wurden Antifaschist_innen, darunter zahlreiche Kämpfer_innen des kommunistischen Widerstands, bald wieder verfolgt und eingesperrt.
Die heutige Realität ist davon Kontinuität:
– Die Versammlungsfreiheit von Nazis wird mit brutaler Polizeigewalt durchgesetzt, während AntifaschistInnen kriminalisiert werden. Deutsche Behörden decken und unterstützen mordende Nazibanden wie den NSU.
– Krisenbedingte Unsicherheit ist Nährboden für die Zunahme von rassi-stischen und antisemitischem Gedankengut im Alltag. MigrantInnen, Arbeitslose oder das personifizierte jüdische Finanzkapital müssen als Sündenböcke herhalten, werden als Krisenversacher und Sozialschmarotzer bezeichnet und in Flüchtlingsheimen tätlich angegriffen.
– Seit 1999 nimmt Deutschland wieder an Angriffskriegen teil, ist mit seinen Truppen rund um die Welt präsent und baut die Bundeswehr in eine Angriffsarmee um.
– Um seine Einflussphären zu sichern, wird in der Ukraine die Unterstüt-zung von offen faschistischen Kräften forciert.
Wir sehen, die Bourgeoisie kehrt wieder dahin zurück, den Faschismus als Instrument im Klassenkampf zur Spaltung der Arbeiterklasse zu dulden. Faschismus ist die offenste und brutalste Form des Kapitalismus; er dient dazu, die fortschrittlichen Kräfte zu spalten und gewaltsam zu bekämpfen, während sich die Bourgeoisie mehrheitlich weiter mit einem demokratischen Schafsfell bedecken kann.
Dem gilt es sich zu widersetzen und deutlich zu machen, dass von diesem Land nie wieder Krieg entstehen darf, dass deutsche Profitinteres-sen nicht noch einmal die Welt in Schutt und Asche versetzen dürfen, dass die faschistische Ideologie nicht noch einmal in die Köpfe dringt.
Daher ist unsere Losung als Antifaschistinnen auch knapp 70 Jahre nach dem 08. Mai 1945, den Faschismus mitsamt seiner Wurzeln auszureißen.
Nie wieder Fachismus, nie wieder Krieg!

No Pasaran Ukraine_headerAm 8. Mai 1945 – vor heute 69 Jahren – kapitulierte Nazideutschland gegenüber den Alliierten der Anti-Hitler-Koalition. Die Rote Armee war bis nach Berlin vorgestoßen und hatte dem deutschen Faschismus damit den letzten Schlag versetzt.

Der 8. Mai war keine Niederlage, sondern für viele Millionen Menschen ein Tag der Befreiung. Deshalb erinnern wir jedes Jahr an all jene mutigen Menschen, die die Befreiung möglich gemacht haben – und nicht zuletzt an die vielen Millionen, die dabei ihr Leben verloren haben: Die RotarmistInnen und anderen alliierten Soldaten, die PartisanInnen und WiderstandskämpferInnen im Untergrund, die Deserteure, Saboteure und AntifaschistInnen aller Länder Europas!

Flugblatt der SDAJ zum Tag der Befreiung

Dieses Jahr steht der 8. Mai besonders im Zeichen der aktuellen Entwicklungen in der Ukraine. Das dort mit Hilfe der EU eingesetzte Putsch-Regime setzt faschistische paramilitärische Truppen gegen seine GegnerInnen ein. Fast täglich erreichen uns neue Schreckensmeldungen von ermordeten AntifaschistInnen, brennenden Gewerkschaftshäusern und überfallenen Büros der Kommunistischen Partei. Wir rufen zur dringenden Solidarität mit allen AntifaschistInnen in der Ukraine auf! NO PASARÁN! Spendet an die Rote Hilfe, unterstützt die Betroffenen!

Flugblatt zur Ukraine: NO PASARÁN

3. Mai 2014

Vier Mal 90 Sekunden roter Klartext gegen das Europa der Banken und Konzerne

In einem alten Soulsong von Gil Scott-Heron heißt es im Refrain richtig: “The revolution will not Be televised”* – und so kann auch ein DKP-Wahlspot in den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern nicht mehr sein als als ein Aufblitzen in diesem Land. Aber ohne diesen “roten Aufblitzer” wäre die Medienlandschaft noch gleichförmiger – die notwendige Kritik an der EU als ein Instrument der (deutschen) Banken und Konzerne zur forcierten Ausbeutung der Werktätigen Europas wäre im Fernsehen überhaupt nicht wahrnehmbar. Deshalb hat sich die DKP trotz eines kleinen Wahlbudgets entschieden, die DKP-KandatInnen Erika Baum und Paul Roermond ins Rennen zu schicken, um den Menschen vor den Fernsehern den Standpunkt der Kommunistinnen und Kommunisten zur EU darzulegen.
Insgesamt vier Sendetermine mit je 90 Sekunden wurden der DKP von den öffentlich-rechtlichen Sender zugebilligt. Es ist davon auszugehen, dass den GroKo-Parteien und anderen mehr Sendetermine eingeräumt werden. Schwerwiegender ist aber, dass diese Parteien auch nach dem EU-Wahlkampf die TV-Sender als Bühne nutzen werden, um Kriegseinsätze, Sozial- und Demokratieabbau zu rechtfertigen. Dagegen hilft nur eines: den Widerstand zu organisieren – in den Gewerkschaften, in Bürgerinitiativen und nicht zuletzt in der DKP. Und diesem Widerstand eine Stimme zu geben, heißt am 25. Mai: DKP wählen.

Die Sendetermine im Überblick:

ARD
Samstag, 03. Mai 2014, 22.28 Uhr
Freitag, 09. Mai 2014, 17.58 Uhr

ZDF
Dienstag, 06. Mai 2014, 17.55 Uhr
Mittwoch, 21. Mai 2014, 22.10 Uhr

abgeschrieben von news.dkp.de

* Die Revolution wird nicht im Fernsehen übertragen werden.

Mehr Infos zur EU-Wahl?

Hier kannst du die POSITION Extra zur EU-Wahl der SDAJ herunterladen:

POSITIONExtra EU-Wahl
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